Tanz Performance Theater
Spielzeit 2026/27 findet statt.
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© Christian RothmalerDepot Köln
Kooperationshaus für Freie Szene und Schauspiel Köln
Das Depot Köln ist aus der ehemaligen Interimsspielstätte des Schauspiel Köln hervorgegangen, das diesen Ort 13 Jahre lang von der Spielzeit 2013/14 bis zur Spielzeit 2025/26 als Kunst- und Kulturort profiliert hat.
Bereits im Juni 2023 hat der Rat der Stadt Köln die weitere Nutzung des Depots in Köln-Mülheim als Haus der darstellenden Künste beschlossen und die Verwaltung mit der Entwicklung eines Nutzungskonzeptes beauftragt. Dafür wurde die Arbeitsgruppe „AG Depotopia” gegründet, die ein Konzept für die Nachnutzung des Depots entwickeln hat.
Die „AG Depotopia” bestand aus Vertreter*innen der Freien Szene, des Kulturamtes Köln sowie der Bühnen Köln. Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt, dass das Depot als Kooperationshaus für Tanz und Performance in einer gemeinsamen Leitungsstruktur aus Freier Szene und städtischen Bühnen bespielen sollte – inklusive dem Aufbau einer neuen Tanzsparte. Das innovative Modell der Kooperation zwischen Freier Tanzszene und Stadttheater sollte dem Depot eine nachhaltige Perspektive als Kunst- und Kulturort mit Modellcharakter geben.
Das aktuelle Team vom Depot Köln hat sukzessive seit April 2026 die Arbeit aufgenommen, um das Konzept des Kooperationshauses (in einer reduzierten Variante ohne Tancompany und nur im Depot 2/3) umzusetzen. Auf technischer Ebene werden die Säle und Probebühnen für den Gastspiel- und Probenbetreib vorbereitet. Programm wird geplant, Foyer und Außengelände neu gestaltet. Ziel ist es, eine Lücke in der freien Kölner Tanz- und Performanceszene zu schließen und im Depot Köln der Freien Szene als gleichberechtigte Säule neben dem Schauspiel Köln gute Produktionsbedingungen und Auftrittsmöglichkeiten zu bieten.
Kooperationshaus für nur eine Spielzeit
Die Spielzeit 26/27 im Depot Köln findet statt. Das Kooperationshaus eröffnet am 20. November 2026 seine Türen.
Im September 2026 ist bekannt geworden, dass sich die Stadt Köln auf Grund der extrem angespannten Haushaltslage ab der Spielzeit 26/27 aus der Finanzierung des Tanz-, Theater- und Kunstortes Depot Köln zurückzieht. Der Unternehmer Frank Blase und seine apiro Entertainment GmbH, an die bereits das Depot 1 untervermietet ist, haben sich bereit erklärt, ab der Spielzeit 27/28 das ganze Depot zu übernehmen und es vollständig zu einem Musicalstandort ausbauen. Zusätzlich spendet er über einen Zeitraum von 10 Jahren jeweils 1 Million Euro zur Förderung der darstellenden freien Künste in Köln.
Die Realisierung des Kooperationshauses zwischen Freier Szene und Stadttheater im Depot Köln findet deshalb nur in der Spielzeit 26/27 statt. Hier geht es zum Spielplan.
Hintergrund
Nahezu 35 Prozent der professionellen Tänzer*innen Nordrhein-Westfalens leben in Köln. Mehrere Spitzen- und konzeptionsgeförderten Ensembles sind „based in Cologne”, können hier aber kaum arbeiten, weil angemessene Produktions- und Auftrittsmöglichkeiten fehlen. Das Depot Köln ist die einmalige Chance, diese Lücke zu schließen und der Tanz- und Performanceszene eine nachhaltige und langfristige künstlerische Entwicklungsperspektive zu geben.
Das Depot Köln ist eine Spielstätte der Bühnen der Stadt Köln. Die Bühnen der Stadt Köln sind mit über 800 Beschäftigten eines der größten Mehrspartentheater im deutschsprachigen Raum. Unter dem Dach der Bühnen Köln entstehen Opern-, Kinderopern-, Schauspiel- und Tanzproduktionen für die Kölner Bürger*innen und das europäische Umland. Das Depot Köln ist die einzige rechtsrheinische städtische Kulturinstitution der Stadt Köln und Teil der Bühnen Köln.
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